Eiche, Ahorn, Kastanie, Hasel und Kirsche: In Langendreer entsteht auf zwei Hektar Fläche an der Hauptstraße neben dem Friedhof ein neuer Laubmischwald. Etwa 4.000 Forstpflanzen werden dort neu gesetzt. Oberbürgermeister Thomas Eiskirch hat gemeinsam mit Mitgliedern des Ausschusses für Umwelt, Nachhaltigkeit und Ordnung und der Bezirksvertretung Ost am Dienstag, 1. April, die Aufforstungsfläche freigegeben und erste Gehölze gepflanzt.
„Wir machen Bochum seit Jahren Stück für Stück grüner, legen Pocket Parks an, Blühstreifen und Obstwiesen – und jetzt pflanzen wir einen ganzen Wald“, so Eiskirch. „Dieser neue Wald schafft eine Grünverbindung vom Volkspark Langendreer über den Friedhof bis zum Honnengraben und verbessert so nicht nur das Klima im Stadtteil nachhaltig, sondern ergänzt auch das Freizeit- und Erholungsangebot für die Bürgerinnen und Bürger.“
Den Rand der Waldfläche werden künftig Pflanzen wie Schleh- und Weißdorn, Feldahorn und Eberesche bilden. Genau wie die ausgewählten Baumarten sind auch diese Pflanzen besser in der Lage, Wetterschwankungen und längere Trockenperioden zu überstehen.
Bis man den Wald betreten kann, wird es aber natürlich noch eine Weile dauern. Die Fläche bleibt zunächst eingezäunt, um die jungen Pflanzen vor Wildverbiss zu schützen. Die Kosten für das Projekt liegen bei rund 100.000 Euro.
Etwa zehn Prozent der Gesamtfläche Bochums sind mit Wald bedeckt. Diese Waldflächen sind nicht nur Rückzugsorte für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten, sondern auch wichtige Ökosysteme, die zur Verbesserung der Luftqualität beitragen und das Stadtklima regulieren. Die Wälder in Bochum sind vielfältig und bieten Lebensräume für viele Arten, darunter Vögel, Säugetiere und Insekten. Sie sind auch entscheidend für die Biodiversität, da sie als Korridore für die Verbreitung von Arten dienen. Die Vermehrung von Pflanzen und Tieren im Wald ist ein natürlicher Prozess, der durch eine gesunde und intakte Umwelt gefördert wird.
(1. April 2025)